May 2008


Mit einem guten Teil dieser Spiele habe ich meine Jugend verbracht.

Dieser Konsolenstreit zwischen Xbox 360 und Playstation 3 ist anstrengend. Ich habe eine PS3 und bin mit ihr als Gerät sehr zufrieden. Bloß gibt es seit einem Jahr nur zwei gute Spiele: Burnout Paradise und Grand Theft Auto IV, beides keine Exclusives. Für die Xbox hingegen gibt es gleich zwei exklusive Spiele, die ich gerne spielen würde: Mass Effect und Bioshock. Dafür ist die Xbox technisch ziemlicher Mist. WLAN kostet extra, Bluray geht gar nicht und Online-Multiplayer kostet ebenfalls Geld. Hinzu kommen Probleme mit der Konsole selbst. Warum kann es nicht einmal ein wirklich gutes Gerät geben?

“Die ist aber schon etwas älter.”
“Ja, 27.”

Nachdem ich diese Rezension von Iron Man gelesen habe, muss ich meine Meinung zu dem Film aufschreiben. Er ist nicht so gut, wie der Autor der Süddeutschen glauben macht. Es ist halt eine Comic-Verfilmung. Eine amerikanische Comic-Verfilmung. Wenn man ehrlich ist, dann sagt das schon eine Menge aus. Alle Verfilmungen von Superheldencomics sind im Grunde gleich. Man erlebt immer die Einführung (exposition), den Aufstieg (rise), den Rückschlag (setback) und dann den Triumph (triumph). Manchmal sind die Phasen miteinander verbunden, die Übergänge verwischt. Aber dies sind die Bausteine aller Superheldenfilme und noch mancher anderer. Iron Man ist hier keine Ausnahme. Das macht ihn nicht schlecht, aber eben, und darum geht es mir, auch zu nichts Besonderem. Er ist Durchschnittsware, die durchaus unterhaltsam ist, sofern man nicht viel erwartet. Das veränderte Aussehen von Jeff Bridges und jemand wie Robert Downey Jr. als Held sind zwar bemerkenswert, allerdings kann beides nicht über etliche Längen hinwegtäuschen. Wer sich den Film ansehen will, der soll dies tun. Erwartet aber bloß nicht zuviel.